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FreitagsFresserchen – mein go-to-Essen an Kochmuffeltagen

Es gibt so Tage, da entwickeln sich bei mir weder Kochidee noch Motivation. Für diese habe ich eine so simple ‚Lösung‘ gefunden, die kaum als Kochen bezeichnet werden kann und dennoch mag ich sie so gern, dass sie mir einen Beitrag wert ist!
Im Prinzip besteht sie aus den folgenden 3 Komponenten: Brokkoli, Kartoffeln und Kicher-erbsen aus dem Glas.

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Eigentlich gibt es nicht viel zu erklären. Ich koche die Kartoffeln mit Schale und schneide sie dann in Scheiben. Geschält werden sie bei mir nie, denn ich hab nichts gegen die Schale. Meine Omi sagte außerdem immer, dass sich dort die ganzen guten Vitamine befänden, jawohl.
Anschließend brate ich sie in einer Pfanne an und gebe nach einiger Zeit die Kichererbsen hinzu, die ich vorher natürlich spüle und gut habe abtropfen lassen.
Den Brokkoli blanchiere ich und dann wandert auch er mit in die Pfanne. Jetzt kommt eigentlich nur noch der Deckel drauf und ich lasse alles für einige Minuten durchziehen.


Damit das ganze nicht zu trocken wird, mixe ich mir meist auch eine kleine Soße aus weißem Mandelmus, etwas Erdnussmus, Wasser und Zitronensaft zusammen:
Etwas Wasser in einen Topf, 2 Esslöffel Mandelmus und 1 Esslöffel Erdnussmus hinzu und dann je nach Geschmack mit Zitronensaft und etwas Salz abschmecken.
Die Pfanne übrigens würze ich höchstens mit ein bisschen Salz und Pfeffer aber ich liebe gewürzloses Essen! Komisch? Ja ich weiß!  Vielleicht fragst du dich gerade, was ich daran nun als Kochen bezeichne aber ich hab dich weiter oben ja quasi vorgewarnt, dass es sehr simpel ist. Vielleicht hilft es ja aber dem ein oder anderen beim nächsten Mal kochmuffelig sein.

Liebe Grüße und Bis Bald,
Saskia.

Gemüse-Tarte

Hallo zusammen. Ich hoffe, es geht euch gut und ihr steckt das komische Wetter da draußen vor unser aller Türen gut weg. Ich frage mich ja, wo er denn hin verschwunden ist – der Frühling. Heute soll es um ein Rezept aus der Zeitschrift FÜR SIE gehen, welches sich seit 2011 in meinem Besitz befindet.
Ich liebe Rezeote wie dieses, weil sie super praktisch sind. An Tagen, an denen ich Nachtdienst habe, kann ich so eine Tarte zubereiten, davon essen und habe auch am nächsten – meist sehr müden und trägen – Tag noch etwas davon. Außerdem sind sie sowohl warm als auch kalt sehr lecker. Und außerdem liegen sie nicht so schwer Magen! Überzeugend auf ganzer Linie also wie ich finde 😉

Zutaten:
… für den Mürbeteig:

  • 175g Mehl
  • 75g weiche Butter
  • 30g gerbiebener Parmesan
  • Salz und circa 3 EL kaltes Wasser

… für den Belag:

  • 250g Strauchtomaten
  • 2 rote Zwiebeln
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 handvoll Bärlauch
  • 250g Frischkäse
  • 150ml Cremefine
  • 3 Eier

  1. Für den Mürbeteig Mehl, Butter, Parmesan, Salz und Wasser zu einem Teig vermengen und diesen für eine halbe Stunde kaltstellen.
  2. Die gewaschenen Tomaten halbieren und die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Letztere dünstest du in etwas Öl glasig, salzt und pfefferst sie und lässt sie danach abkühlen.
  3. Den Bärlauch waschen, abtrocknen und in Streifen schneiden. Diesen fügst du der zuvor vermengten Mischung aus Frischkäse, Cremefine und Eiern hinzu. Danach wird alles noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
  4. Im Anschluss rollst du den Teig aus und gibst ihn in eine Tarteform. Stich ihn mit einer Gabel gut ein und gib dann die Zwiebeln darauf. Als nächstes kommt die Bärlauch-Frischkäse Mischung darüber. Zuletzt setzt du die Tomaten hinein.
  5. Nun kommt alles in den vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze 200°C und Umluft 180°C). Die Backzeit beträgt circa 45 – 50 Minuten.

Ich werde mich jetzt gleich mal auf zur Arbeit machen und hoffe, der ein oder andere von euch versucht sich auch mal an diesem Rezept. Lasst es mich dann gern wissen!
Aktuell tüftle ich übrigens an mehreren Beiträgen für die nächsten Tage. Ich habe wieder begonnen, Listen zu führen, da ich sonst nicht mit meiner Zeit zurecht komme. Einen Teil nimmt dabei auch die Beitragsplanung hier auf dem Blog ein. Ich will ihn nämlich ungern verkommen lassen. Wie macht ihr das immer? Ich bin neugierig!Jetzt aber liebe Grüße und einen schönen Tag euch noch!

Petersilien-Kartoffelsalat – der macht euch wach!

Wie auch schon zuletzt beim Rezept für die Tomatentarte schuldbewusst festgestellt, habe ich mir auf früher aufgehobenen Rezepten nicht notiert, woher genau sie kommen. Das ist natürlich immer dann schlecht, wenn man sie ins Internet stellt. Sollte irgendwer das lesen und sich erinnern, um welches Rezept aus welcher Zeitung es sich handelt, dann bitte Info an mich, so könnte ich es dann vielleicht noch vervollständigen.
Heute also geht es um diesen Kartoffelsalat. Und der hat Power. Perfekt für die jetzige Zeit!!!

du brauchst:

  • 1,2 kg kleine Kartoffeln (Drillige)
  • 200g Zuckerschoten
  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Kerbel
  • 1 Bio-Zitrone
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1- 1 1/2 TL getrocknete Chilischoten
  • 1TL Zucker
  • 100ml Olivenöl
  • 200g Schafskäse
  • 100g Mandeln
  • Salz, Pfeffer und die üblichen Verdächtigen

Zur Zubereitung:

  1. Kartoffeln waschen und für etwa 20 Minuten stark gesalzenen Wasser kochen. Dann abschrecken und pellen. Damit alle Kartoffeln in etwa die gleiche Größe im Salat haben, müsste die ein oder andere sicher auch halbiert werden.
  2. Nun die Zuckerschoten waschen und längs in schräge Stücke schneiden um dann alles in kochendem Salzwasser 2-3 Minuten zu blanchieren. Danach Abschrecken! Nicht vergessen.
  3. Die Blätter von Petersilie und Kerbel von den Stängeln abziehen und fein hacken. Die Schale der Zitrone abreiben und ihren Saft auspressen. Alles zusammen mit Gemüsebrühe, Salz, Chilis, Zucker und Olivenöl pürieren.
  4. Den Schafskäse kannst du in Würfel schneiden und die Mandeln müsstest du nun entweder grob hacken oder – wenn du schon fertige gesplitterte Mandeln zur Hand hast – gibst sie direkt in einem beschichtete Pfanne, um sie anzurösten, bis sie eine goldbraune Farbe angenommen haben. Danach lässt du sie irgendwo abkühlen.
  5. Die zuvor pürierte Mischung soll nun mit den noch warmen Kartoffeln vermischt werden. Bist du damit fertig, lässt du alles gut abkühlen. Danach kannst du alle anderen noch übrig gebliebenen Zutaten wie Zuckerschoten, Schafskäse und Mandeln unterheben. Noch abschmecken und fertig ist es.

Ich liebe diesen Kartoffelsalat und bin gespannt, wie er bei anderen so ankommt. Lasst mir gern eure Meinung da! Bis dahin einen schönen Tag noch 🙂

Liebste Tomatentarte <3

Heute gibt es mal ein erprobtes Rezept von mir. Ich habe das schon eine ganze Weile und erinnere mich leider so überhaupt nicht mehr, woher genau es kommt. Aus irgendeiner Zeitung vermutlich – Schande über mein Haupt, in Zukunft werde ich da besser drauf achten.
Gerade jetzt – da der Frühling ja scheinbar in den Startlöchern steht – mag ich leichte Sachen. Und die hier schmeckt auch kalt zu einem Salat noch ganz toll, finde ich.

du brauchst:

  • 250g Mehl
  • 120g weiche Butter
  • 30g Parmesan
  • 1 Ei
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 1/2 EL Rosmarinnadeln
  • 1 Glas in Öl eingelegte Tomaten (340g, 180g Abtropfgewicht)
  • 600g Strauchtomaten
  • Tarteform

Für die Zubereitung sollte man sich ein bisschen Zeit einplanen. Hier nun die einzelnen Schritte:

  1. Mehl, Butterflocken, Parmesan, Ei, 1/2 TL Salz und 1-2 EL kaltes Wasser zu einem Teig verkneten und diesen in Folie gewickelt eine halbe Stunde ruhen lassen.
  2. Währendessen kannst du nun schon einmal den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Tomaten aus dem Glas gibst du in ein Sieb und fängst das Öl mit einem darunterstehenden Gefäß auf!
  3. Die abgetropften Tomaten, 2EL von dem aufgefangenen Tomatenöl, Knoblauch und Rosmarin feinpürieren und mit Pfeffer würzen.
  4. Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen und die Tarteform einfetten und mit dem ausgerollten Teig auskleiden. Ich lege auf den Boden der Tarteform meistens ein zugeschnittenes Stück Backpapier. So lässt sich am Ende alles gut herauslösen.
    Gut! Nun mit der Gabel noch in den Teig stechen und das ganze auf der mittleren Schiene für circa 15 Minuten vorbacken.
  5. Nun Tomatenpaste gleichmäßig auf dem vorgebackenen Teig verteilen und halbierte Strauchtomaten dicht an dicht mit der ‚offenen‘ Seite nach unten draauf verteilen. Alles nun noch einmal mit Salz und Pfeffer würzen und noch 2EL des aufgefangenen Tomatenöls über allem verteilen. An dieser Stelle kann man auch gut noch ein paar Rosmarinnadeln über alles geben.
  6. Danach geht es erneut für circa 25 Minuten in den Ofen.

Ich bin gespannt, ob sich jemand findet, der es nachmacht. Sag mir doch bitte, wie es dir geschmeckt hat! Liebe Grüße und bis ganz Bald!