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Update/ Schlafzimmer Makeover Teil 2

Es ist inzwischen 2 Jahre her, dass mein Freund und ich in diese Wohnung gezogen sind. Viele Möbel wurden von links nach rechts geschoben und wieder zurück, um am Ende doch aussortiert zu werden, weil sie nicht (mehr) passten oder einfach überflüssig waren. Besonders unser Schlafzimmer – kleinster Raum der Wohnung – hat so einige Umstellaktionen mitgemacht. . .
Viele unserer Freunde fragten uns, warum wir ausgerechnet den kleinsten Raum zu unserem Schlafzimmer gemacht haben, was mich dann wiederum wunderte. Das mag jetzt komisch klingen, aber wieso sollte ich unendlich viel Platz an einen Raum verschwenden, in dem ich mich eigentlich ’nur‘ zum Schlafen aufhalte? Natürlich ist das ein wenig lieblos formuliert. Gerade Schlaf und Erholung sind Themen, die für mich in den letzten Wochen extrem wichtig geworden sind. Was ich damit aber meine ist, dass ich für erholsamen Schlaf und einen gemütlichen Rückzugsort nicht enorm viel Platz benötige. Im Gegenteil! Für mich bieten kleine Räume ein großes Potential für Gemütlichkeit.
Was damit jedoch leider einhergeht, ist der begrenzte Stauraum. Auch die falschen Möbel oder ein Zuviel an Dekoration können für Unruhe und Überfüllung sorgen.

Nun aber mal von vorn. Das folgende Bild ist am Abend unseres Einzugs vor 2 Jahren entstanden. Ich entschuldige mich für die wirklich schlechte Qualität, aber ich denke, es dient dem Zweck:

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Was soll ich sagen? Es war eben ein kleiner Raum, mit 2 Möbelstücken drin: Schrank und Bett. Und damit war auch eigentlich schon das Maximum erreicht. Darauf folgte eine ganze Zeit lang nichts – naja – ausgenommen von ein paar Ikea-Vorhängen vielleicht. Aber ich mochte den Raum nicht, es störte mich so in etwa alles daran und so machten wir uns – mit dem Schlafzimmer Makeover Teil 1: dem Kleiderschrank-Projekt – im vergangenen Jahr an den ersten Schritt in Richtung mehr Gemütlichkeit. Ein außerordentlich positiver Nebeneffekt war natürlich auch, dass wir mit unserer Kleiderschrank-Lösung (oder sollte ich besser KleiderREGAL sagen?) plötzlich wieder Raumgewonnen haben! Und zwar nicht nur in die Breite und Tiefe, sondern auch in die Höhe!

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Da sich helle Flächen und klare Linien ohne zuviel Schnickschnack für kleine Räume immer gut machen, haben wir naturweiße Vorhänge an einer Deckenschiene angebracht. So kann man das ganze Chaos, was sich gern mal aus so einer Art von Kleiderschrank-Variante ergibt, dahinter verschwinden lassen, denn eins ist auch ganz klar – kleine Räume und zuviel herumfliegender Kladderadatsch vertragen sich so überhaupt nicht!
Davon abgesehen, bin ich im Moment noch auf der Suche nach einer hellen Farbe für eine der Zimmerwände. Ich erhoffe mir davon, dass sie den Raum noch ein bisschen aufhellt und ihn zum Leuchten bringt aber da bin ich noch zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen.

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Auch dabei galt: bleib bei einer klaren Linie. Das müssen aber eben nicht immer nur streng nebeneinander gehängte Bilder in Rahmen sein. Dieses Deko-Seil habe ich mal bei Tchibo geschossen. Das schöne ist, ich kann die Bilder nach Belieben verändern. Wichtig war mir, dass jedes einzelne ein bisschen Farbe ins Spiel bringt.
Auf der gegenüber liegenden Wand finden sich ein halbhohes Sideboard vom Trödel und ein Spiegel, der sich auch gut eignet, um einen kleinen Raum ein bisschen größer erscheinen zu lassen. Außerdem bietet er den Vorteil, das durch das Fenster fallende Licht in den Raum zurückzustrahlen. Das macht den Raum direkt noch eine Ecke freundlicher. Auch die Pflanzen mit ihrem satten Grün geben dem Zimmer eine angenehme Atmosphäre.

Generell lässt sich sagen, dass sich der Raum schon durch kleine Veränderungen um einiges verändert hat. Er ist mittlerweile durch aus einladend und bringt Entspannung. Dennoch gibt es durchaus noch Ecken, an denen gefeilt werden muss. Aber genau das ist es ja, was mir Spaß macht, also alles super!

 

 

DIY-Projekt: Begleiter für den Baudielen Tisch

Der Tisch aus Baudielen fertig, die neue Wandfarbe (übrigens aus der Gruppe ‚COOL‘ der Bauhaus Farben – Nr.: 04.003.05) trocken und doch fehlte mir da irgendwie noch etwas. Es wollte einfach nicht so recht zusammen passen. Hier mal ein Vorher – Bild:

Seit längerem liebäugle ich schon mit den Edison-Glühbirnen, die mittlerweile in jedem Café und Interior-Geschäft hängen, das etwas auf sich hält. Bei amazon hatte ich mich schon durch die große Auswahl gewühlt aber irgendwie nie eine bestellt, weil ich mir unsicher ob der Leuchtkraft der einzelnen Birnen war. Auf einem meiner Streifzüge durch den Baumarkt – ja ich mag das tatsächlich – habe ich dann zufällig auch eine kleine Auswahl solcher Birnen gefunden und konnte sie in Aktion begutachten. Das hat mich dann überzeugt und ich habe direkt 3 mitgenommen. Dazu gab es direkt auch noch 3 passende Fassungen, ein normales Kabel und ein Kabelkanal.


Die eigentlichen Begleiter zu den Glühbirnen bilden aber 3 schwarz-weiße Textilkabel zu denen du bei amazon ebenfalls eine große Auswahl findest. Und es gibt sicher auch eine Menge anderer Shops im Internet, die solcherlei Kabel vertreiben.
Da ich mich – was die Elektrik angeht – nicht ganz so sicher fühle, hat mein Freund sich der Installation gewidmet. Manche Dinge greife ich lieber nicht an. Haha. Man kann sich aber zum Thema ganz leicht Hilfe im Internet suchen!

Die Kabel bündeln sich in einem an der Zimmerdecke angebrachten Kabelkanal. das hatte zwei Gründe. Zum einen konnten wir so ein paar Kosten an den Textilkabeln sparen, denn was man nicht weiß…. du weißt Bescheid. Zum anderen kann man mit einem Kabelkanal natürlich den nicht ganz so schönen Kabelsalat verstecken. Dafür sind die Dinger ja schließlich auch da, nicht wahr?
Zusammengefasst kam das ganze bei ungefähr 60 Euro raus. Genauso viel also wie auch der Tisch. Klar geht das günstiger, aber vergleichbare Alternativen kommen im Komplett-Paket um ein vielfaches teurer daher.
Und nun? Fehlen eigentlich nur noch die Bank und ein paar schönere Stühle. Ich freu mich schon sehr drauf! Ach! Und hier natürlich noch ein Bild vom Resultat unseres kleinen Projekts:

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DIY-Projekt: Ein Tisch aus Baudielen

Nachdem ich in den letzten Monaten mal wieder fleißig umgeräumt habe, verfestigte sich in meinem Kopf mehr und mehr der Gedanke nach einem neuen Ess- und Arbeitstisch für unser Wohnzimmer. Groß sollte er sein – für viele Menschen und viel Kram zum drauf ausbreiten. Ich mag das einfach!
Nun weiß aber jeder, wie viel Geld man unter Umständen für große und lange Tische hinlegen darf! Ganz ehrlich! Ich finde, dass das ganz schön unnötig ist und deswegen habe ich mir kurzerhand einfach selbst ein paar Gedanken gemacht, wie sich so ein Tisch kostengünstig anfertigen ließe. Und siehe da! Es braucht eigentlich gar nicht viel:

  • 6 Baudielen
  • ein paar Leisten
  • lange Schrauben und am besten natürlich einen Akkuschrauber
  • 2 Böcke aus dem Baumarkt – unsere tragen jeweils ein Gewicht bis 300 kg
  • Schleifgerät und Schleifpapier
  • Möbellasur deiner Wahl
  • eine 2. Person zum helfen! Die Platte wird schon recht schwer und auch bei einigen Vorbereitungen machen sich eine 3. und 4. Hand nicht schlecht!

Gut! Vom Baumarkt zurück, konnte es auch schon losgehen. Die Tischplatte sollten 5 der Baudielen bilden. Die 6. Baudiele bildete – in 2 gleich große Teile zersägt – den Abschluss der entstehenden Platte. Nun zu den einzelnen Schritten:

  1. Schleife alle Dielen sorgfältig ab.
  2. Dieser Schritt ist variabel. Wenn du möchtest, kannst du das Holz nun schon behandeln und alles gut trocknen lassen.
  3. Richte die Baudielen mit der zukünftigen oberen Seite nach unten aus. Schaue dabei genau hin und sei dir sicher, dass sie richtig liegen.
  4. Ist das geschafft, dann lege sowohl ans obere als auch untere Ende die 6. halbierte Baudiele. In diesem Fall wurde sie bündig angebracht. Das sei aber Dir überlassen.
  5. Schraube nun die Nägel ins Holz und befestige somit alle lang belassenen Dielen mit den halben.
  6. Damit der Tisch auch in der Mitte stabil bleibt und das Holz sich nicht allzuviel in seiner Lage verändert (ganz verhindern lässt sich das nicht und wer so einen Tisch baut, der will das vermutlich auch), sind in diesem Fall noch ein paar Leisten auf der Unterseits des Tisches angebracht worden. Wie bereits bei der halbierten Baudiele, wurden auch diese Leisten mit Schrauben mit den aufliegenden Dielen verbunden .
  7. Nun kannst du – solltest du nicht bereits in Schritt 2 erledigt haben – das Holz behandeln.
  8. Richte nun – spätestens hier brauchst du ganz sicher Unterstützung – die Platte auf den Böcken aus. Et Voilà!!!! Fertig ist der Tisch

Ich persönlich bin total zufrieden mit dem Ergebnis. Für alles haben wir um die 60 Euro bezahlt, und das ist absolut fair. Was die Böcke angeht, kann man sich natürlich auch für die Metallvariante entscheiden, was mit Sicherheit auch super aussähe. Für den Moment aber werde ich es so belassen. Ich mag die Helle Färbung des Holzes, das bringt direkt Frische ins Wohnzimmer. Und Platz habe ich nun auch zur Genüge. Juhuuuuu!
Zum Tisch kommt bald noch eine selbstgemachte Bank – das Ergebnis werde ich dir ganz sicher auch noch zeigen – und ein paar schönere Stühle. Aber eins nach dem anderen. Zum Tisch kam noch ein bisschen Farbe an die Wand und Herr Fuchs, den ich mal aus einem kleinen Laden in Leipzig mitgebracht habe, durfte endlich einziehen. Auch die Beleuchtung hat sich verändert. Zu all dem gibt es aber bald einen neuen Post, den du ab sofort H I E R finden kannst. ❤

DIY-Projekt:… die lassen sich ja ganz schön hängen ! 

Hallo und frohe Ostern euch allen!
Ich habe den heutigen Tag genutzt und die Ruhe genossen. Keiner zuhause außer mir. Genau die perfekte Gelegenheit mal etwas für mich zu tun…und meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen – umstellen und herumtüfteln. Juhu.
Die Idee zu diesen hängenden Vasen geht mir schon seit einer Weile durch den Kopf und heute musste ich es einfach mal angehen. Die Flaschen habe ich mal von meinem Freund geschenkt bekommen, der um meine große Liebe zu diesem Getränk, welches ich in Namibia zum ersten Mal probiert habe, weiß. Umso mehr freue ich mich deswegen nun darüber, sie jeden Tag betrachten zu können. 🙂

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Gehalten werden die Flaschen übrigens von einem – aus 6 Einzelfäden zusammengeknüpften Netz – welches ich recht schnell zusammengetüftelt habe. Geht super einfach: Zuerst alle Fäden in einem großen Knoten zusammenfassen und dann immer je 2 miteinander verknoten. So bekommt man so in etwa alles zum hängen!
Die Blümchen sind aus unserem Garten. Sie wuchsen in einer Ecke, in der kaum noch Licht hinkommt, weil wir dort unsere Sitzgelegenheit aufgebaut haben. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, ihnen einen Ehrenplatz zu geben. Ist ja sonst auch irgendwie schade drum!

Was habt ihr heute schönes gemacht? Osterfrühstück? Familienzeit? Ich bin neugierig, lasst es mich doch wissen.
Liebe Grüße und bis Bald!

Ein bisschen Meer zuhause

Da ich bei jedem Besuch am Meer nicht davon ablassen kann, Muscheln und andere Strandfunde mit nachhause zu schleppen, war es allerhöchste Zeit meinen Funden einen angemessenen Platz zu geben. Die Idee entspringt meiner geheimen Vorliebe für Windspiele aller Art. Ich liebe es, irgendwo zu liegen – am liebsten an warmen Sommertagen – und dem trägen Klimpern eines Windspiels zu lauschen, dessen Einzelteile durch einen schwachen Windzug einander berühren. Das hat so etwas ganz leichtes und entspannendes für mich. Macht mir gleich noch mehr Lust auf den Sommer, wenn ich darüber nachdenke. Nun aber erstmal Frühling, nur nichts überstürzen. Das Windspiel ist dennoch auch jetzt schon willkommen.

Nun kurz zum Zubehör – du brauchst:

  • einen runden Gegenständ, an dem du alles befestigen kannst. Ich habe in diesem Fall einen Ring aus Styropor genommen. Die gibts im bastelbedarf. Habe aber auch schon alte, ausgediente Traumfänger verarbeitet oder aus Draht selbst einen Ring erstellt. Deiner Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt.
  • Bindfaden
  • eventuell – und wie in meinem Fall – dicke Fäden/ Wolle um den Haltering zu verdecken.
  • Muscheln/ hängbares Strandgut

Zum eigentlichen Bastelprozess ist gar nicht viel zu sagen. Nachdem ich meine einzelnen Hängerchen aus Muscheln und Strandgut an den Ring geknotet hatte, habe ich mich daran gemacht, ihn mit Wolle und einem dicken Bindfaden zu verden. Dieses Doppel ist eigentlich aus der Not heraus entstanden, dass ich nicht genug von einer Sorte Schnur hatte. Aber am Ende gefiel es mir so auch sehr gut.

So! Das wars auch schon! Um nicht noch mehr Löcher in die Zimmerdecke zu machen (2 gingen dieser Aktion voran, aber nichts wollte halten) habe ich mich entschieden, einfach einen Haken in einen der Gardinenhalter zu stecken und es so aufzuhängen. Eigentlich auch viel praktischer, so kann man das Ganze beliebig verschieben.
Hier noch ein paar Bilder. Wie stehts bei euch? Habt ihr auch so einen Sammeltick? Auch Muscheln? Oder Steine? Lasst es mich gern wissen.

Alles Liebe und bis Bald!

… wie aus dem Ei gepellt!

Heute gibt’s auch von mir eine kleine Inspiration zum Thema Ostern und Frühling. Stefanie vom Blog 100 Lieblingsstücke hat zur Kaffee-Klatsch-Oster-Link-Party aufgerufen, wo jeder der gern möchte unter folgendem Link, seinen Beitrag zu besagtem Thema leisten kann. Eine schöne Idee wie ich finde. Danke Stefanie!

das brauchst du:

  • mit heißem Wasser ausgespülte Eierschalen
  • Frühblüher deiner Wahl
  • ein bisschen Moos
  • Bindfaden
  • Schere
  • einen Eierkarton beziehungsweise ein Behältnis zum Aufstellen der kleinen „Blumentöpfe“

Nun mal zum Bastelprozess selbst:

1. Gib dem Ganzen etwas Form
Nachdem ich die Wurzeln zurechtgestutzt hatte, habe ich ein bisschen Moos rund herum gedrückt und mit einem Bindfaden festgezurrt.

2. Hinein in die gute Stube
Ich bin mir gar nicht sicher, ob das generell überhaupt nötig ist, aber ich habe eine kleine Menge Erde in die Schale gefüllt, da das Pflänzchen auch sonst ein bisschen zu lose darin gesteckt hätte. Danach ging es für das zuvor geschnürte Päckchen ab in die Eierschale.

3. … und angerichtet
Nachdem ich alle Pflänzchen einge’topft‘ hatte, habe ich sie in den Eierkarton gestellt. Diesen kann man nach Belieben vorher natürlich auch anmalen. Schwarz-weiß würde ganz gut passen, dachte ich gerade. Aber ich habe mich für die ganz natürliche Version entschieden.

4. auf gute Nachbarschaft
Da mir das alles noch ein bisschen zu karg erschien, habe ich da und dort ein bisschen von meiner vor ein paar Tagen ausgesäten Kresse eingepflanzt. Das hat etwas von gerade zum Leben erwachte Wiese und passte so ganz gut zum Gesamtbild fand ich.

5. Ein kleiner Tuning-Tipp
Mit ein paar Wimpelchen versehen (diese habe ich aus ein paar Holzspießen, Bindfaden und Bastelkarton hergestellt) ergibt sich aus dem Arrangement auch eine nette Tischdeko für ein Osterfrühstück. Aber auch so ist es mal eine ganz nette Abwechslung, oder was sagt ihr?

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Pimp your … Regolit (IKEA)

Die Bogenleuchte Regolit von Ikea kennen wir wohl alle. Ich mochte sie vom ersten Moment an und konnte sie auch – obwohl nach 2 Umzügen völlig hinüber – nie wegschmeißen. Der Schirm sah echt schrecklich aus und man konnte diesen Anblick defintiv keinem mehr anbieten.
Irgendwann kam mir dann eine Idee… Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt (das ist nun schon mehr als ein Jahr her) schon einige DIY-Ideen mit Muffinförmchen gesehen, bei denen Lampenschirme damit beklebt wurden. Allerdings waren mir Muffinförmchen für meine Idee zu groß.  Ich habe deswegen zu Pralinenförmchen gegriffen.Zum Nachmachen brauchst du folgende Dinge:

  • Pralinenförmchen aus Papier (die findest du in größeren Supermärkten bei den Haushaltswaren)
  • Klebstoff, am allerbesten transparenten
  • eine gaaaaaaaanze Menge Geduld


Es wäre gelogen, wenn ich hier schreiben würde, ich wäre nicht zwischendurch beinahe verzweifelt. Ich liebe solche Geduldsaufgaben eigentlich, aber das war selbst mir zeitweise zu viel. Ich brauchte für dieses Projekt ca. 4 Tage – die Arbeitszeit lag jeweils bei circa 4 Stunden. Das lag neben neben meiner Ermüdung aber auch daran, dass mir die Förmchen ausgingen. Weiter unten siehst du dieses Lampenprojekt in Zahlen, dann verstehst du, was ich meine.
Wie dem auch sei – mich begeistert das Ergebnis noch immer! Also hat sich all die Mühe auch gelohnt. Selbst das Zwischenergebnis hätte mir – wäre der Lampenschirm nicht an allen Ecken und Enden kaputt gewesen – schon gut gefallen. Vielleicht hätte man dann weiter unten noch einmal eine Reihe kleben können und dann den Rest freigelassen. Könnte auch ganz interessant aussehen. Aber gut, hier das Endergebis:

Nachdem alles fertig beklebt war, habe ich mir einen kleinen Spaß gemacht und mal grob überschlagen, was ich an dieser Lampe alles verarbeitet habe und musste doch ein wenig staunen.
Dieses Projekt in Zahlen heißt: 1 Lampenschirm beklebt mit circa 1600 Papier-Pralinienförmchen dank 4 Tuben Leim und das alles verteilt auf 4 Tage à 4 Stunden