Schlagwort-Archive: Frühling

DIY-Projekt:… die lassen sich ja ganz schön hängen ! 

Hallo und frohe Ostern euch allen!
Ich habe den heutigen Tag genutzt und die Ruhe genossen. Keiner zuhause außer mir. Genau die perfekte Gelegenheit mal etwas für mich zu tun…und meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen – umstellen und herumtüfteln. Juhu.
Die Idee zu diesen hängenden Vasen geht mir schon seit einer Weile durch den Kopf und heute musste ich es einfach mal angehen. Die Flaschen habe ich mal von meinem Freund geschenkt bekommen, der um meine große Liebe zu diesem Getränk, welches ich in Namibia zum ersten Mal probiert habe, weiß. Umso mehr freue ich mich deswegen nun darüber, sie jeden Tag betrachten zu können. 🙂

IMG_7113IMG_7117

Gehalten werden die Flaschen übrigens von einem – aus 6 Einzelfäden zusammengeknüpften Netz – welches ich recht schnell zusammengetüftelt habe. Geht super einfach: Zuerst alle Fäden in einem großen Knoten zusammenfassen und dann immer je 2 miteinander verknoten. So bekommt man so in etwa alles zum hängen!
Die Blümchen sind aus unserem Garten. Sie wuchsen in einer Ecke, in der kaum noch Licht hinkommt, weil wir dort unsere Sitzgelegenheit aufgebaut haben. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, ihnen einen Ehrenplatz zu geben. Ist ja sonst auch irgendwie schade drum!

Was habt ihr heute schönes gemacht? Osterfrühstück? Familienzeit? Ich bin neugierig, lasst es mich doch wissen.
Liebe Grüße und bis Bald!

… wie aus dem Ei gepellt!

Heute gibt’s auch von mir eine kleine Inspiration zum Thema Ostern und Frühling. Stefanie vom Blog 100 Lieblingsstücke hat zur Kaffee-Klatsch-Oster-Link-Party aufgerufen, wo jeder der gern möchte unter folgendem Link, seinen Beitrag zu besagtem Thema leisten kann. Eine schöne Idee wie ich finde. Danke Stefanie!

das brauchst du:

  • mit heißem Wasser ausgespülte Eierschalen
  • Frühblüher deiner Wahl
  • ein bisschen Moos
  • Bindfaden
  • Schere
  • einen Eierkarton beziehungsweise ein Behältnis zum Aufstellen der kleinen „Blumentöpfe“

Nun mal zum Bastelprozess selbst:

1. Gib dem Ganzen etwas Form
Nachdem ich die Wurzeln zurechtgestutzt hatte, habe ich ein bisschen Moos rund herum gedrückt und mit einem Bindfaden festgezurrt.

2. Hinein in die gute Stube
Ich bin mir gar nicht sicher, ob das generell überhaupt nötig ist, aber ich habe eine kleine Menge Erde in die Schale gefüllt, da das Pflänzchen auch sonst ein bisschen zu lose darin gesteckt hätte. Danach ging es für das zuvor geschnürte Päckchen ab in die Eierschale.

3. … und angerichtet
Nachdem ich alle Pflänzchen einge’topft‘ hatte, habe ich sie in den Eierkarton gestellt. Diesen kann man nach Belieben vorher natürlich auch anmalen. Schwarz-weiß würde ganz gut passen, dachte ich gerade. Aber ich habe mich für die ganz natürliche Version entschieden.

4. auf gute Nachbarschaft
Da mir das alles noch ein bisschen zu karg erschien, habe ich da und dort ein bisschen von meiner vor ein paar Tagen ausgesäten Kresse eingepflanzt. Das hat etwas von gerade zum Leben erwachte Wiese und passte so ganz gut zum Gesamtbild fand ich.

5. Ein kleiner Tuning-Tipp
Mit ein paar Wimpelchen versehen (diese habe ich aus ein paar Holzspießen, Bindfaden und Bastelkarton hergestellt) ergibt sich aus dem Arrangement auch eine nette Tischdeko für ein Osterfrühstück. Aber auch so ist es mal eine ganz nette Abwechslung, oder was sagt ihr?

IMG_6949-1IMG_6951-0

Petersilien-Kartoffelsalat – der macht euch wach!

Wie auch schon zuletzt beim Rezept für die Tomatentarte schuldbewusst festgestellt, habe ich mir auf früher aufgehobenen Rezepten nicht notiert, woher genau sie kommen. Das ist natürlich immer dann schlecht, wenn man sie ins Internet stellt. Sollte irgendwer das lesen und sich erinnern, um welches Rezept aus welcher Zeitung es sich handelt, dann bitte Info an mich, so könnte ich es dann vielleicht noch vervollständigen.
Heute also geht es um diesen Kartoffelsalat. Und der hat Power. Perfekt für die jetzige Zeit!!!

du brauchst:

  • 1,2 kg kleine Kartoffeln (Drillige)
  • 200g Zuckerschoten
  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Kerbel
  • 1 Bio-Zitrone
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1- 1 1/2 TL getrocknete Chilischoten
  • 1TL Zucker
  • 100ml Olivenöl
  • 200g Schafskäse
  • 100g Mandeln
  • Salz, Pfeffer und die üblichen Verdächtigen

Zur Zubereitung:

  1. Kartoffeln waschen und für etwa 20 Minuten stark gesalzenen Wasser kochen. Dann abschrecken und pellen. Damit alle Kartoffeln in etwa die gleiche Größe im Salat haben, müsste die ein oder andere sicher auch halbiert werden.
  2. Nun die Zuckerschoten waschen und längs in schräge Stücke schneiden um dann alles in kochendem Salzwasser 2-3 Minuten zu blanchieren. Danach Abschrecken! Nicht vergessen.
  3. Die Blätter von Petersilie und Kerbel von den Stängeln abziehen und fein hacken. Die Schale der Zitrone abreiben und ihren Saft auspressen. Alles zusammen mit Gemüsebrühe, Salz, Chilis, Zucker und Olivenöl pürieren.
  4. Den Schafskäse kannst du in Würfel schneiden und die Mandeln müsstest du nun entweder grob hacken oder – wenn du schon fertige gesplitterte Mandeln zur Hand hast – gibst sie direkt in einem beschichtete Pfanne, um sie anzurösten, bis sie eine goldbraune Farbe angenommen haben. Danach lässt du sie irgendwo abkühlen.
  5. Die zuvor pürierte Mischung soll nun mit den noch warmen Kartoffeln vermischt werden. Bist du damit fertig, lässt du alles gut abkühlen. Danach kannst du alle anderen noch übrig gebliebenen Zutaten wie Zuckerschoten, Schafskäse und Mandeln unterheben. Noch abschmecken und fertig ist es.

Ich liebe diesen Kartoffelsalat und bin gespannt, wie er bei anderen so ankommt. Lasst mir gern eure Meinung da! Bis dahin einen schönen Tag noch 🙂

Liebste Tomatentarte <3

Heute gibt es mal ein erprobtes Rezept von mir. Ich habe das schon eine ganze Weile und erinnere mich leider so überhaupt nicht mehr, woher genau es kommt. Aus irgendeiner Zeitung vermutlich – Schande über mein Haupt, in Zukunft werde ich da besser drauf achten.
Gerade jetzt – da der Frühling ja scheinbar in den Startlöchern steht – mag ich leichte Sachen. Und die hier schmeckt auch kalt zu einem Salat noch ganz toll, finde ich.

du brauchst:

  • 250g Mehl
  • 120g weiche Butter
  • 30g Parmesan
  • 1 Ei
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 1/2 EL Rosmarinnadeln
  • 1 Glas in Öl eingelegte Tomaten (340g, 180g Abtropfgewicht)
  • 600g Strauchtomaten
  • Tarteform

Für die Zubereitung sollte man sich ein bisschen Zeit einplanen. Hier nun die einzelnen Schritte:

  1. Mehl, Butterflocken, Parmesan, Ei, 1/2 TL Salz und 1-2 EL kaltes Wasser zu einem Teig verkneten und diesen in Folie gewickelt eine halbe Stunde ruhen lassen.
  2. Währendessen kannst du nun schon einmal den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Tomaten aus dem Glas gibst du in ein Sieb und fängst das Öl mit einem darunterstehenden Gefäß auf!
  3. Die abgetropften Tomaten, 2EL von dem aufgefangenen Tomatenöl, Knoblauch und Rosmarin feinpürieren und mit Pfeffer würzen.
  4. Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen und die Tarteform einfetten und mit dem ausgerollten Teig auskleiden. Ich lege auf den Boden der Tarteform meistens ein zugeschnittenes Stück Backpapier. So lässt sich am Ende alles gut herauslösen.
    Gut! Nun mit der Gabel noch in den Teig stechen und das ganze auf der mittleren Schiene für circa 15 Minuten vorbacken.
  5. Nun Tomatenpaste gleichmäßig auf dem vorgebackenen Teig verteilen und halbierte Strauchtomaten dicht an dicht mit der ‚offenen‘ Seite nach unten draauf verteilen. Alles nun noch einmal mit Salz und Pfeffer würzen und noch 2EL des aufgefangenen Tomatenöls über allem verteilen. An dieser Stelle kann man auch gut noch ein paar Rosmarinnadeln über alles geben.
  6. Danach geht es erneut für circa 25 Minuten in den Ofen.

Ich bin gespannt, ob sich jemand findet, der es nachmacht. Sag mir doch bitte, wie es dir geschmeckt hat! Liebe Grüße und bis ganz Bald!