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Der mambi-Planer – Hüter meiner Ideen und Termine

Für die unbedingt notwendige Struktur, nach der mein Leben und mein Kopf schreien, habe ich mir bereits im Sommer einen tollen Planer angeschafft, der eigentlich viel mehr ist, als ein Ding zum Termine eintragen. Ich habe mich lang nach dem passenden Organizer umgeschaut und bin nun total glücklich mit diesem hier.

Es handelt sich dabei um einen 18-Monats Planer von Me & my big ideas, der mit einer echt praktischen Aufteilung daherkommt. Jeder Monat beginnt mit einer Übersicht zu anstehenden Geburtstagen und wichtigen (Feier-)Tagen. Außerdem bietet sie Platz für Eintrgungen zu Dingen, die man nicht vergessen will und wichtigen Terminen für den bevorstehenden Monat. Auf einem nächsten Doppelblatt findet sich dann eine Monatsübersicht. Diese kann ich gut für meine Dienstzeiten nutzen.

Bevor ich aber noch mehr schreibe, habe ich hier für Dich das Video zum Planer:

Wie bereits erwähnt, besitze ich den Planer schon seit dem Spätsommer. Ich muss aber leider gestehen, dass ich meine Alltagsplanung seit Herbst – wen sollte das nach meinen letzten beiden Einträgen schon überraschen – ziemlich habe schleifen lassen.
Im vergangenen Monat habe ich mich jedoch an einer kleinen Routine hinsichtlich meiner Alltagsstrukturierung versucht und so passiert es nun eigentlich regelmäßig sonntagabends, dass ich mir ein bisschen Zeit nehme, mir Gedanken zur bevorstehenden Woche – und am Monatsende zum neu beginnenden Monat – zu machen. Mir persönlich hilft es sehr dabei, den Faden durch meine Chaoswochen nicht zu verlieren. Ich bin eben ein visueller Typ und brauche ein gut organisiertes Umfeld, besser ich akzeptiere das und arbeite damit.

Bei all den positiven Dingen, die es zu diesem guten Stück zu berichten gilt, sei aber gesagt, dass es wirklich eine kleine Katastophe ist, einen solchen Planer zu ergattern. Die Dinger kommen aus den USA. Zwar sind sie über das Internet erhältlich – jedoch zu horrenden Versandkosten, die doppelt so teuer sind, wie der eigentliche Organizer. Das hat mich bei meinem Wunsch doch sehr abgeschreckt und war auch der Grund, warum ich mir über die Seite selbst KEINEN Planer gekauft habe. Bei weiteren Recherchen fand ich aber auf Ebay einen Verkäufer – muss ich erwähnen, wie sehr ich aus dem Häuschen war? HIhi. Schlussendlich kostete mich der Planer dann 30,00 Euro, was ich völlig angemessen finde.

Übrigens: Bei amazon findet sich ein recht großes Zubehörs-Angebot zum MAMBI-Planer.

 

Mein Körper – eine Bestandsaufnahme Pt.2

Neben meinem verqueren Kopf gibt es da noch einen zweiten Symptomträger, den ich hier nicht auslassen kann und möchte – meinen Körper und damit zusammenhängend natürlich meine Gesundheit.
Gestern hatte ich bereits kurz erwähnt, dass ich mich Ende letzten Jahres völlig kraft- un mutlos beim Arzt wiederfand. Ich hätte niemals gedacht, dass mir so etwas mal passieren könnte. Völlig ausgelaugt saß ich da und hatte große Angst, dass irgendwas mit mir und meinem Körper nicht stimmte. Die Antwort vom Arzt war niederschmetternd und erleichternd zugleich: ich sei kerngesund. Weder das EKG noch ein veranlasstes Blutbild waren auffällig. Ich jedoch war es in meinem Verhalten nach wie vor.
Davon abgesehen sagten mir Freunde und Bekannte, sie würden sich Sorgen machen, weil ich von Tag zu Tag dünner würde. Mir selbst fiel das gar nicht so sehr auf und ich schob es lange Zeit auf den Sport, der für mich wie ein kleiner Anker war. Hier konnte ich Frust ablassen und mal komplett abschalten. Meist kam ich aus dem Fitnessstudio oder nach einem abgeschlossenen Workout zuhause beseelt „zurück“ in den Alltag.
Dann jedoch – parallel zum besagten Arztbesuch – kam der große Knall, als mein Körper in eine Komplettverweigerung ging.

Ich fühlte mich schlapp, kraftlos und einfch elendig – mit 28!!!

Ich war also – sowohl psychisch als auch physisch – zum Stillhalten gezwungen und musste mir ernsthaft etwas überlegen.
Vor einiger Zeit hat mir mein Chef mal gesagt, dass es in allem was man tut, darauf ankomme, dass Körper und Geist zusammen wirken. Ds klingt einfacher als es ist und ich musste mir eingestehen, dass ich beides eher getrennt von einander wahrgenommen habe. Der Trugschluss liegt nahe, dass man ja beim Sport beide Ebenen miteinander verbindet. Weit gefehlt. Ich möchte aber gern, dass es funktioniert und deswegen habe ich mich in den vergangenen Wochen auf die Suche nach Möglichkeiten dazu gemacht.

Deswegen soll es von nun an auch darum gehen, auf beiden Ebenen voranzukommen. Das eine – so habe ich mittlerweile verstanden – geht einfach nicht ohne das andere.

Mir ist weiterhin wichtig, mit diesem Post das Wälzen von Problemen zu beenden. Ich glaube aber, dass es mir helfen wird, es noch einmal verschriftlicht zu haben, weil ich auf diese Weise immer wieder zu diesem Ausgangspunkt zurückkehren kann.
Ab sofort jedoch möchte ich gern daran arbeiten, mich wieder aufzurichten und motiviert nach vorn zu blicken.

Soweit so gut, ich bin gespannt, was kommt! ❤

Hallo Kopf – Bestandsaufnahme Pt.1

>> Nachdem ich eigentlich gerade fertig war mit diesem Text, ist nun alles wieder weg, weil ich manchmal einfach nur dämlich bin! Man sollte niemals den ganzen Text markieren und dann auf Symbole klicken, mit denen man nichts anzufangen weiß – ganz – GANZ – schlecht Idee . . . nun also nochmal von vorn <<

Nachdem mein erster Eintrag für dieses Jahr ziemlich kryptisch daher kam, möchte ich nun ein wenig in die Tiefe gehen. In diesem Moment aber, wollte ich einfach nur loswerden, was in meinem Kopf gerade herumgeisterte. Und da wären wir auch direkt beim Thema –

MEIN KOPF

. . . gibt keine Ruhe und schaltet nicht runter, er lässt mich nicht schlafen, weil er Gedanken von links nach rechts und zurück wälzt. Das tut ihm gar nicht gut. Könnte man mein wertes Oberstübchen einmal aufklappen, so käme vermutlich ein Wirrwarr aus lauter verfilzten Wollfäden zum Vorschein, bei dem so schnell an eine Aufhebung des Chaos‘ nicht zu denken wäre. Von Innen fühlt sich das in etwa so an, als hängt er irgendwo fest und kommt nicht hinterher bei all dem was ich so gern machen würde. Und am Ende . . . drehe ich mich doch nur im Kreis. Und das wiederum macht mich traurig und bringt mich dazu, mich einzuigeln und einfach gar nichts mehr zu tun. . . Und genau mit diesem Gefühl und richtig doofen körperlichen Symptomen saß ich dann Ende letzten Jahres beim Arzt.
. . . Dabei möchte ich so gern loslegen und vorwärts kommen – wieder Bestimmer meines Glücks sein anstatt mich immer nur treiben zu lassen. So bin ich eigentlich nicht. Und so will ich auch nicht bleiben. Jedoch braucht selbst mein Computer – dieses Wunderteil – von Zeit zu Zeit eine Bereinigung, wenn ich nicht will, dass er immer langsamer wird oder sich aufhängt. Das empfinde ich durchaus als einen guten Vergleich mit meinem verqueren Kopf. Es muss also ein Plan her!!!!