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Tag 4 bis 9 Pt. 1- Koh Tao: Open Water Tauchschein in der Tanote Bay

Von vorn herein war klar, die Zeit auf Koh Tao würden wir vordergründig für den Tauchkurs in der deutschen Tauchschule Calypso nutzen. Und mit diesem Plan liegt man auf einer kleinen Insel wie der Schildkröten-Insel, die als einer DER Tauchspots im Golf von Thailand schlechthin gehandelt wird, voll im Trend! Im Vorfeld stand ich bereits per Mail mit den Ansprechpartnern der Schule in Verbindung, um Ihnen unser etwaiges Ankunftsdatum mitzuteilen. Über diesen Kontakt konnten wir auch direkt unseren Bungalow im Family Tanote Bay Resort reservieren – super praktisch!
img_0533 Wie ich bereits schrieb, hatte ich mich bereits von Deutschland aus informiert. Meine beste Freundin hatte außerdem bereits letztes Jahr das Vergnügen und war total begeistert! Insofern fiel mir die Wahl der Schule nicht besonders schwer.
Für 11.000 THB – umgerechnet sind das in etwa 270€ – sollten wir nach 3 1/2 Tagen Lehrgang den CMAS 1 Stern Tauchschein in den Händen halten. Ich war mehr als gespannt. Am 06.04. sollte es dann losgehen – und zwar erst einmal mit Theorie. Ist natürlich schwer, sich bei dem geilsten Wetter und vor überwältigender Kulisse auf Fakten zu konzentrieren aber Haik unsere Tauchlehrerin hat das wirklich super gemacht. Im übrigen fand ich es sehr beruhigend zu wissen, dass die Schule wert darauf legt, Wissen persönlich zu vermitteln und nicht – wie viele andere es inzwischen wohl tun – den ‚Theoriekram‘ über die Vorführung eines Lehrvideos abwirtschaften. Es schön, als läge es allen Teammitgliedern am Herzen, ihren Schülern eine Sichtweise auf den Tauchsport – seine tollen aber eben auch gefährlichen Seiten und vor allem auch die Verantwortung unsererseits für die Erhaltung natürlicher Lebensräume, in die wir da eindringen, mitzugeben! Dieses Verantwortungs-bewusstsein und die Leidenschaft für diesen Sport hat mich und auch alle anderen Einsteiger sehr mitgerissen und begeistert!
Nachdem wir nun also den ersten Tag zur Hälfte mit der Theorie verbrachten, durften wir dann um die Mittagszeit herum das erste Mal in voller Montur ins Wasser. Im ersten Moment war es total seltsam, über den Regulator zu atmen aber man gewöhnt sich recht schnell dran finde ich! In den Folgetagen teilte es sich ähnlich auf wie am ersten! Erst Theorie, dann ging es mal 2- oder 3 Mal ins Wasser. An Tag 3 schrieben wir dann noch einen kleinen multiple Choice Test und Tag 4 drehten wir eine größere Runde durch das Hausriff!

Leute ich kann nichts mehr empfehlen als diesen Tauchkurs! Der war wirklich jeden Cent wert!

FreitagsFresserchen – mein go-to-Essen an Kochmuffeltagen

Es gibt so Tage, da entwickeln sich bei mir weder Kochidee noch Motivation. Für diese habe ich eine so simple ‚Lösung‘ gefunden, die kaum als Kochen bezeichnet werden kann und dennoch mag ich sie so gern, dass sie mir einen Beitrag wert ist!
Im Prinzip besteht sie aus den folgenden 3 Komponenten: Brokkoli, Kartoffeln und Kicher-erbsen aus dem Glas.

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Eigentlich gibt es nicht viel zu erklären. Ich koche die Kartoffeln mit Schale und schneide sie dann in Scheiben. Geschält werden sie bei mir nie, denn ich hab nichts gegen die Schale. Meine Omi sagte außerdem immer, dass sich dort die ganzen guten Vitamine befänden, jawohl.
Anschließend brate ich sie in einer Pfanne an und gebe nach einiger Zeit die Kichererbsen hinzu, die ich vorher natürlich spüle und gut habe abtropfen lassen.
Den Brokkoli blanchiere ich und dann wandert auch er mit in die Pfanne. Jetzt kommt eigentlich nur noch der Deckel drauf und ich lasse alles für einige Minuten durchziehen.


Damit das ganze nicht zu trocken wird, mixe ich mir meist auch eine kleine Soße aus weißem Mandelmus, etwas Erdnussmus, Wasser und Zitronensaft zusammen:
Etwas Wasser in einen Topf, 2 Esslöffel Mandelmus und 1 Esslöffel Erdnussmus hinzu und dann je nach Geschmack mit Zitronensaft und etwas Salz abschmecken.
Die Pfanne übrigens würze ich höchstens mit ein bisschen Salz und Pfeffer aber ich liebe gewürzloses Essen! Komisch? Ja ich weiß!  Vielleicht fragst du dich gerade, was ich daran nun als Kochen bezeichne aber ich hab dich weiter oben ja quasi vorgewarnt, dass es sehr simpel ist. Vielleicht hilft es ja aber dem ein oder anderen beim nächsten Mal kochmuffelig sein.

Liebe Grüße und Bis Bald,
Saskia.

wieder aufstehen

. . . auch wenn sich mein Körper nach wie vor anfühlt wie eine Großbaustelle und auch mein Leben im Chaos versinkt, hilft es nichts! Es geht weiter. . . Seit dem ersten Tag in 2016 versuche ich mich deswegen an einem neuen und glücklicheren Ich. Das klingt nach einer Menge hochstapelnder Vorsätze? Nun. . . Mit Vorsätzen hat das tatsächlich zu tun, aber ich habe mir Mühe gegeben, sie erreichbar zu halten.

Der Januar ließ es ruhig angehen und stand ganz im Zeichen der Chaosbereinigung. Sowohl in meinem Umfeld als auch in meinem Kopf – wobei ich zugeben muss, dass ich mit letzterem noch immer nicht ganz fertig bin. Darum geht es aber auch eigentlich nicht. Bevor ich nun zu viele Worte verliere, mache ich mich mal an die weitere Planung. Ich hoffe so sehr, ich komme wieder regelmäßig dazu, hier etwas zu schreiben und mich kreativ auszudrücken. Dieses Jahr soll bitte bitte besser werden als das letzte.

❤ ❤ ❤

kleine und große Fragezeichen

Wie stellt man das eigentlich genau an? So einen ersten Blogeintrag meine ich – wie funktioniert das genau? Ich bin – wie bei allen Dingen, die ich zum ersten Mal tue – völlig ratlos. Die kleine Perfektionistin in mir möchte unter allen Umständen alles richtig machen – aber geht das überhaupt? Ich meine, klar könnte ich mich hier breit vorstellen, sagen, dass ich 27 Jahre alt bin und in Münster lebe. Ich könnte davon berichten, dass ich vor nicht allzu langer Zeit mein Pädagogik-Studium beendet habe und mich nun in meinem ersten vollbezahlten Job zu beweisen suche. Aber interessiert das überhaupt jemanden?
Andererseits… ich verfasse diesen ersten Beitrag ja in vollem Bewusstsein dessen, dass ich keinen einzigen Leser habe. In erster Linie also schreibe ich das gerade für mich selbst. Wie merkwürdig! Aber so sei es denn.
Das hier ist mein Versuch eines Blogs. Ich möchte über Dinge schreiben, die mich bewegen, die mir gut tun und Sachen, die mich glücklich machen.

Im Moment denke ich oft daran, wie glücklich ich bin und wie glücklich ich sein könnte. Ich gehe nicht davon aus, dass ein einfacher Blogbeitrag hier mir diese Frage beantworten wird. Ich weiß aber, dass ich dazu neige, die kleinen Dinge bei meinen täglichen Versuchen alles richtig zu machen, oftmals übersehe. Sie ziehen an mir vorbei. Bei einem solchen Projekt, so dachte ich mir das zumindest – denke ich vielleicht häufiger mal darüber nach, was mir gerade passiert, was mich umgibt. Denn diese kleine Seite, die ich mein Eigen nenne, will ja schließlich gefüllt werden. Und ich würde mich wahnsinnig darüber freuen, mit dem/der ein oder anderen/m Fremden hier in Dialog treten zu können – worüber auch immer!

Ich hoffe bis ganz bald und grüble nun über diesen ersten Post noch ein wenig. Mit einer dicken Tasse Tee. ❤