Archiv für den Monat Februar 2015

DIY Hängeleuchte

Ich liebe es, Dinge selbst zu machen. Das gibt mir in meinem Zuhause ein viel persönlicheres Gefühl, als alles einfach wie alle anderen im Möbelhaus zu kaufen. Klar gibt es Möbelstücke, die man zum einen nicht selbstmachen kann und die mir zum anderen so gut gefallen, dass ich sie unbedingt haben MUSS. Aber gerade dann wertet ein ganz persönliches Stück die ganze Angelegenheit nochmal auf. Diese Hängeleuchte ist so eine Sache, die ich in einem abendlichen Selbstversuch hergestellt habe. Wenn du sie gern nachmachen möchtest, dann brauchst du dafür die folgenden Dinge:

  • Tapetenkleister
  • Frischhaltefolie
  • einen Luftballon
  • Tortenspitze
  • ein dekoratives Kabel mit Lampenfassung
  • ein Gefäß, zum stabilen Aufstellen des Ballons. So kann er dann gut durchtrocknen.

Schritt 1:
Den Ballon mit Frischhaltefolie umwickeln. So kannst du dir später sicher sein, dass sich alles gut löst und nix reißt.

Schritt 2:
Nun schon einmal einen Bereich ruhig dick mit Tapetenkleister einpinseln und dann die in entsprechende Größe (da sind dir und deinem Geschmack keine Grenzen gesetzt) geschnittenen Streifen der Tortenspitze auf den Ballon kleben. Und zwar so lang, bis du die gewünschte Form erreicht hast. Eine Kleinigkeit solltest du bitte noch beachten: Lass oben eine Öffnung frei, die großgenug ist, um ein Kabel durchführen zu können. Nicht zu groß! Sonst hält die Halterung für die Glühbirne am Ende nicht.

IMG_6823

Schritt 3:
Nun brauchst du ein bisschen Geduld. Das Ganze sollte auf jedenfall 2 Tage durchtrocknen. Kannst ja immer mal wieder testen, wie trocken/ hart deiner zukünftiger Lampenschrim schon ist. Wenn du das Gefühl hast, alles ist gut durchgetrocknet, kannst du den Ballon mit einer Nadel zerstechen und alles von einander lösen. Fertig ist deine Hängeleuchte. Nun noch das Kabel durch die freigelassene Öffnung. Et voilà! 🙂

Ich hoffe, ich habe in meiner Anleitung nichts vergessen. Lass mich doch gern wissen, wie es bei dir lief. Oder schick mir ein Foto. ❤

kleine und große Fragezeichen

Wie stellt man das eigentlich genau an? So einen ersten Blogeintrag meine ich – wie funktioniert das genau? Ich bin – wie bei allen Dingen, die ich zum ersten Mal tue – völlig ratlos. Die kleine Perfektionistin in mir möchte unter allen Umständen alles richtig machen – aber geht das überhaupt? Ich meine, klar könnte ich mich hier breit vorstellen, sagen, dass ich 27 Jahre alt bin und in Münster lebe. Ich könnte davon berichten, dass ich vor nicht allzu langer Zeit mein Pädagogik-Studium beendet habe und mich nun in meinem ersten vollbezahlten Job zu beweisen suche. Aber interessiert das überhaupt jemanden?
Andererseits… ich verfasse diesen ersten Beitrag ja in vollem Bewusstsein dessen, dass ich keinen einzigen Leser habe. In erster Linie also schreibe ich das gerade für mich selbst. Wie merkwürdig! Aber so sei es denn.
Das hier ist mein Versuch eines Blogs. Ich möchte über Dinge schreiben, die mich bewegen, die mir gut tun und Sachen, die mich glücklich machen.

Im Moment denke ich oft daran, wie glücklich ich bin und wie glücklich ich sein könnte. Ich gehe nicht davon aus, dass ein einfacher Blogbeitrag hier mir diese Frage beantworten wird. Ich weiß aber, dass ich dazu neige, die kleinen Dinge bei meinen täglichen Versuchen alles richtig zu machen, oftmals übersehe. Sie ziehen an mir vorbei. Bei einem solchen Projekt, so dachte ich mir das zumindest – denke ich vielleicht häufiger mal darüber nach, was mir gerade passiert, was mich umgibt. Denn diese kleine Seite, die ich mein Eigen nenne, will ja schließlich gefüllt werden. Und ich würde mich wahnsinnig darüber freuen, mit dem/der ein oder anderen/m Fremden hier in Dialog treten zu können – worüber auch immer!

Ich hoffe bis ganz bald und grüble nun über diesen ersten Post noch ein wenig. Mit einer dicken Tasse Tee. ❤